Berger Kirchturm wird repariert

Behebung der Sturmschäden am Dach

Der schwere Sturm des Unwetters Friederike hat am18. Januar in der Gemeinde Berg nicht nur viele Bäume umgerissen und regelrecht abgebrochen, sondern auch Schaden am Wahrzeichen der 3000-Seelen-Ortschaft Berg, dem36Meterhohen St.-Vitus-Kirchturm hinterlassen. Firstziegeln fielen aus großer Höhe in den Bereich des Kirchen-Hauptzuganges und in den vorderen Teil des Friedhofes. In Absprache mit den Verantwortlichen der Pfarrei Berg ließ Bürgermeister Helmut Himmler einen Teil des Friedhofes sperren und erteilte einer Berger Zimmerei den Auftrag,ein schützendes Dach aus Holz anzufertigen, um die Kirchenbesuchern bei weiteren Abstürzen von Firstziegeln zu schützen. Wie lange der Friedhof noch für den Grabbesuch gesperrt bleibt, fragen sich viele Gläubige derzeit.

Olav Kohlbrecher, Kirchenpfleger der Berger Vitus-Pfarrei gab im Telefon-Gespräch dem Neumarkter Tagblatt Informationen, wie in der ganzen Angelegenheit bisher verfahren wurde und welche Maßnahmen nun getroffen wurden. Seitens der Pfarrei erfolgte eine Unterredung mit Baudirektor Richard Breitenhuber, Diplom-Ingenieur und Architekt sowie Leiter des Bischöflichen Bauamtes in Eichstätt. Dieser beauftragte einen Mitarbeiter, zusammen mit den Berger Pfarrei-Verantwortlichen die Schäden vor Ort zu besichtigen. Veranschlagt wurde zunächst eine Schadenssumme von etwa 7000 Euro. Beauftragt wurde mit der Schadensbeseitigung am 14. Februar der Handwerksbetrieb Bogner aus Freihausen. Allerdings, so bemerkte Kohlbrecher im Gespräch, konnten wegen der kalten Temperaturen in den zurück liegenden Tagen die Firstziegel in luftiger Höhe nicht mit Mörtel am Kirchturm aufgemauert werden. Sofern es die Witterung zulässt, werden die Handwerker mit einer ausfahrbaren Hebebühne „dem Kirchturm auf’s Dach steigen“ und die entstandenen Sturmschäden beseitigen. Ob es bei der veranschlagten Schadenssumme bleibt, die über die Gebäudeversicherung abgegolten werden soll, wird sich dann in luftiger Höhe dann zeigen. (npp)